Altarverhüllung
Gemeinsam mit der Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025 GmbH und dem Regionalmanagement Europäische Kulturregion Chemnitz, dem Team PURPLE PATH und lokalen Partnern veranstalten die Kirchen der Region die Ausstellungsreihe Altarverhüllungen - Interventionen zur Passion.
Die beteiligten Künstlerinnen und Künstler greifen die Tradition der Verhüllung der Altäre im Osterfestkreis zwischen Aschermittwoch und Ostersonntag auf. Anstelle schwarzer oder auch traditioneller Fastentücher entwickeln sie eigene Formate und bringen unterschiedliche Medien wie Malerei, Zeichnung, Fotografie oder Installation ein.
Die als Altarbild-Verhüllungen entstandenen Kunstwerke werden einerseits Teil der Liturgie der Kirchen, anderseits sind sie für das Publikum frei zugänglich, es entstehen öffentliche Räume für die Kunst.
Den Auftakt machen die Berliner Künstlerin Sabine Herrmann und der Chemnitzer Künstler Michael Morgner. Sabine Herrmann schuf für die Apsis der Katholischen Propsteikirche St. Johannes Nepomuk auf dem Chemnitzer Kaßberg das großformatige Werk Zeuginnen ohne Text; Michael Morgner verdeckt mit seiner hierfür geschaffenen, raumgreifenden Arbeit Ecce Homo – Siehe, der Mensch! das 1560 entstandene Altarretabel im Freiberger Dom St. Marien.
Die künstlerischen Präsentationen werden von umfangreichen Programmen begleitet.